CV

* 1988 in Rostock
freischaffende Künstlerin
2013 - 2015 Meisterschülerin bei Prof. Peter Bömmels
2012 Auslandsemester an der AVU Prag bei Prof. Michael Rittstein
2007 – 2013 Studium an der HfBK Dresden bei Prof. Elke Hopfe und Prof. Peter Bömmels


freelance artist
2013 - 2015 Postgraduate Studies of Fine Arts, HfBK Dresden
2012 Erasmus - Scholarship, AVU Prague (CZ)
2007 - 2013 Diploma Fine Arts, HfBK Dresden

GRANTS/RESIDENCIES

2020 Artist-in-Residence, Paper Residency, d'mage Berlin
2020 Travel Grant Hamburg, Cities of Dresden and Hamburg
2018 Artist-in-Residence, ADATA AiR - Plovdiv 2019 Foundation, Plovdiv, Bulgaria
2017 Artist-in-Residence, Coventry-Dresden Arts Exchange, Coventry, United Kingdom

SOLO SHOWS

2020 End of Residency show, Künstlerhaus Frise, Hamburg
2019 OK COOL, Weserhalle, Berlin
2019 Welcome to my shed, Galerie Laterne, Chemnitz
2019 2B - 4H, Itaricon Art Gallery, Dresden
2017 Alexandra Müller, City Arcadia Gallery, Coventry, United Kingdom
2014 Kanari, F14 - Raum für zeitgenössische Kunst, Dresden
2011 Malibumoment, Senatssaal, Dresden

GROUP SHOWS

2020 Ereignis Malerei, Tapetenwerk, Leipzig
2020 IR_REAL, Förderpreis für gegenständliche Malerei und Zeichnung 2020, Galerie Bodenseekreis, Meersburg
2019 Coventry Biennial, Coventry, United Kingdom
2019 METRIC 1:50, PARA Foundation, Berlin
2019 EREIGNIS FREI_HAND_ZEICHNUNG 2019, Tapetenwerk, Halle C01, Leipzig
2018 Adedede, Oktogon der HfBK Dresden, Dresden
2018 EXISTENZ // Kapitel 1: Skizzen, Oktogon der HfBK Dresden, Dresden
2018 Sach'mal, Förderpreis für gegenständliche Malerei und Zeichnung 2018, Galerie Bodenseekreis, Meersburg
2018 6. Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei 2018, Gera
2017 Kopfkino, Heise Kunstpreis 2017, Alte Feuerwache, Dessau
2017 Willkommen, Künstlerbund Dresden, Dresden
2016 Förderpreis für gegenständliche Malerei und Zeichnung 2016, Galerie Bodenseekreis, Meersburg
2016 5. Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei 2016, Gera
2015 Bilderladen, Galerie Holger John, Dresden
2014 Lottery, Galerie m2a, Dresden
2014 4. Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei 2014, Gera
2014 Und im Rücken die Mücken", Galerie Labor, Köln
2014 Im Bilde, Erholungshaus Leverkusen
2013 X-Miez Special, F14 - Raum für zeitgenössische Kunst, Dresden
2013 Spanner, Galerie Schöber, Dortmund
2013 Diplomausstellung HfBK Dresden
2011 Teilnahme an der Kellerausstellung III
2007 Abgeseift Blaue Fabrik Dresden

Kontakt

alexandra_mueller1988(at)hotmail(dot)de

Text

OK COOL
Weserhalle Berlin
19.07. - 31.07.2019

For her first exhibition at Weserhalle, Alexandra Müller (b. 1988, Rostock, Germany) presents OK COOL,
a new body of work featuring a selection of vibrant multi-media wall hangings and knitted sculptures.
Sitting somewhere between two- and three- dimensional art, OK COOL draws together Müller’s work as an illustrator
with her interest in fibre arts and sculpture, developing her practice to include the craft skills taught
to her by her grandmother, and which are often exempt from the world of fine art.

In this series, Müller concerns herself with the overlooked and undervalued. Unusual faces, unconventional materials,
bizarre circumstances, and obsolete technologies make up the conceptual elements of her artistic practice.
In particular, this is expressed as a motley crew of woollen heads, knitted from remnants of Müller’s personal projects,
and which are positioned around the gallery in a show of exaggerated and unseemly human features.
Each face is equally alluring and grotesque, both disturbing and relatable. Bulging eyes, elongated noses,
lolling tongues, and twisted, grimacing mouths are softened by kaleidoscopic colours and Müller’s choice of materials:
a mixture of felt, wool, and beads. The heads surround a knitted television (“Telly”),
and a set of outdated remote controls, similarly reproduced in soft yarns and felts. One remote control
reads “I don’t understand” in Russian across its buttons, another reads “DESTROY”. The uselessness of the technology,
arbitrarily joined by wires and seemingly attached to nothing, creates space for speculation about their possible
functions—what, exactly, can be controlled with a remote control?—and yet reduces them to trivial and ineffectual gadgets.

In sum, OK COOL is a delightfully frightening funhouse. Each pockmarked, germ-dripping face reveals an ambivalence
between ugliness and beauty, while each woollen gadget acknowledges the absurdity of a world increasingly reliant
on complex technologies. The cleverness of the exhibition rests in Müller’s skilful combination of the absurd,
the melancholic, and the humorous, with humour working as a catalyst for understanding the intricacies of the human experience,
giving a perspective on humanity that is at once lighthearted and sincere.



Schrägheit, Häuschen, Wolle und Bleistift - Alexandra Müller in der Galerie Laterne
11.05. - 28.06. 2019

Jedes der Gesichter ist ein weites Feld, auf dem Nase, Mund, Augen und Ohren, Bäckchen und Kinn
beisammenstehen wie die Spielfiguren, manchmal gibt es eine Rochade, manchmal ein Schachmatt
- oder geht noch was? Ein genialer Zug vielleicht? -Imaginäre Porträts bilden die eine Hälfte
von Alexandra Müllers Arbeiten, die jetzt in der Galerie "Laterne" zu sehen sind.
Man schaut sie an, und es ist, als könne man den Gedanken lesen: "Ich scheine ja doch eine bemerkenswerte
Person zu sein, das war mir noch gar nicht so klar, aber wenn dermaßen lange an meinem Porträt
gezeichnet wird, muss doch was dran sein an mir."
- Gewöhnliche Leute. Das Groteske ist das Normale. Manche setzen sich Masken auf, sie werden ihre Gründe haben.
Die Künstlerin entlarvt nichts und niemanden. Sie ist mit Empathie bei den Menschen und ihrer Schrägheit,
bei ihrem Daseinswillen und ihrer Lebenslust. Da ist nirgens ein Blick von oben herab.
- Der anderen Hälfte der Arbeiten verdankt die Ausstellung ihren Namen: "Welcome to my shed".
"Shed" heißt Bude, Schuppen, Lager, Atelier vielleicht. Ein Anbau, Lückenfüller,
zweckentfremdete Garteblaube - so was.
Die Künstlerin, geb. in Rostock, studierte in Dresden und Prag, wieder in Dresden, war zu
Studienaufenthalten in Coventry und Plovdiv. Gerade der Balkan ist ja eine Hochburg
des baupolizeilich Bedenklichen. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die porträtierten Leute
sich mit "Altes Haus" begrüßen und dabei ähnliche Hütten im Sinn haben.
- Bleistift, Strick- und Häkelnadel, Strickliesl und Wolle sind Alexandra Müllers Werkzeuge.
Die Formate und der Formreichtum ihrer Bleistiftzeichnungen sind bewundernswert.
In den Mustern und Details bleibt die Künstlerin im häuslichen Bereich und der eigenen Lebenswelt:
Haarspangen aus der Kindheit, Küchentücher, Nudelsieb, Delfter Kacheln, Gymnastik-Leggins...
Daraus schöpft sie eine eigene, herzerwärmende Poesie. Menschlich angenehm.
In Wolle kriegt das Ganze dann noch Haptik und Farbe. Feine Sache.

(Text: Hans Brinkmann (2019), erschienen im Chemnitzer Stadtschleicher)



2B bis 4H
Itaricon Art Gallery, Dresden

Die aktuelle Ausstellung bei ITARICON widmet sich den Zeichnungen der jungen Dresdner Künstlerin Alexandra Müller.
Sie seziert mit Bleistift (2B bis 4H) auf Papier und humoristischer Note ihre alltäglichen Beobachtungen.
Inspiration für das Bildpersonal ihres grafischen Tagesbuches findet Müller im täglichen Leben, quasi im Vorbeigehen.
Dann und wann bleibt ihr Blick hängen an einem bestimmten Merkmal eines Menschen oder eine kleine Begebenheit
weckt plötzlich ihr Interesse. Verformt und überdehnt schlängeln sich Figuren, Gesichter oder Architekturen über das Papier –
überhöht, kontrastiert und geschmückt mit akribisch ausgeführten Mustern. Pattern oder Ordnung bestimmt bei aller
Verspieltheit die Arbeiten der Künstlerin, die zwar aus einem Impuls, einer Begegnung – eine Zeichnung beginnt und sich
damit vermeintliche Freiheit und Selbstbestimmung zugesteht, aber dennoch in ihren Routinen, Vorlieben und Mustern
gefangen ist – wie wir alle. Die Figuren bringen den Betrachter zum Lachen, jedoch ist dieses Lachen kein schallendes Gelächter,
sondern eher ein leises nach Innen gerichtetes. Wir erkennen im besten Fall ein Teil unserer Umwelt oder
sogar ein bisschen uns selbst. Jedoch nicht mit mahnendem Zeigefinger, sondern mit dem humoristischen Strich
von Alexandra Müller. So empfiehlt sich die aktuelle Ausstellung bei ITARICON auch als Stimmungsaufheller.

(Text: Christian Manss)



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